Geschichte

Bereits im 19. Jahrhundert begann die Eidgenossenschaft – wenn auch eher punktuell und wenig systematisch – historisches Armeematerial zu sammeln. Es gab diverse Projekte (Internationales Kriegs- und Friedensmuseum in Luzern, Kriegsmuseum im Schloss Schadau in Thun, Museumsprojekte in Murten, Bern und Thun), aber ein Eidgenössisches oder Schweizer Armeemuseum konnte nicht realisiert werden.

1978 wurde der Verein Schweizer Armeemuseum (VSAM) gegründet. Einerseits sammelte der Verein Armeematerial und andererseits beschäftigte er sich intensiv mit der Planung eines Armeemuseums. Im Jahr 2000 wurden diese Pläne durch einen Beschluss des Parlaments obsolet.

Mit der Einsetzung eines Delegierten VBS für das historische Material der Armee erhielt das Projekt im April 2007 neuen Schwung. Am 23. Juli 2008 wurde in Thun durch den VSAM die Stiftung HAM gegründet. Damit konnte ein Projekt, das in der Geschichte des Schweizer Bundesstaats immer wieder – von verschiedener Seite – angestossen wurde, in nun klar definierte Bahnen geführt werden.